Ein neues Abenteuer beginnt: Vier erste Klassen an der Erich - Kästner Gemeinschaftsschule eingeschult

18.09.2026

Aufgeregte Kinder, strahlende Gesichter und prall gefüllte Schultüten: Für die neuen Erstklässlerinnen und Erstklässler der Erich-Kästner-Gemeinschaftsschule begann ein ganz besonderer Tag. Gleich vier neue erste Klassen wurden feierlich eingeschult und starteten damit in einen neuen, spannenden Lebensabschnitt.

Zur Begrüßung richtete sich die Schulleiterin Frau Laur zunächst an die Kinder und ihre Familien. Im Mittelpunkt ihrer Ansprache stand das Bilderbuch „Das kleine Wir“ und damit eine wichtige Botschaft: Jedes Kind ist wichtig und einzigartig. So einzigartig wie jedes Lachen und die eigene Art, die Welt zu entdecken.

Doch die Welt gemeinsam zu entdecken, gelingt nur, wenn jeder dazugehört. Mit dem ersten Schultag beginne für die Kinder ein neues Abenteuer, so die Schulleiterin. In den kommenden Jahren gebe es viel zu entdecken und zu lernen. Dabei ermutigte sie die neuen Schülerinnen und Schüler, Fragen zu stellen, Neues auszuprobieren und auch aus Fehlern zu lernen. Besonders wichtig sei es, Menschen zu finden, die unterstützen, wenn etwas einmal nicht sofort gelingt.

Auch die Eltern wurden in die Gedanken zum „Wir“ einbezogen. Mit dem Schuleintritt übergeben sie einen Teil der Verantwortung für ihr Kind an die Schule. Die Schulleiterin bedankte sich für das damit verbundene Vertrauen und versicherte den Eltern: Die Schule werde ihr Bestes für jedes einzelne Kind geben. Schule und Elternhaus bildeten gemeinsam ein „Wir“ – mit dem gemeinsamen Ziel, etwas ganz Besonderes für die Kinder zu schaffen.

Für beste Unterhaltung sorgte anschließend die Klasse 2b mit einem kleinen Theaterstück. Aufgeführt wurde die Geschichte „Der Löwe, der nicht schreiben konnte“. Die Kinder erzählten mit viel Spielfreude und Humor von einem Löwen, der zwar nicht schreiben konnte, aber unbedingt einer Löwin gefallen wollte. Für die neuen Erstklässler war die lustige Geschichte ein unterhaltsamer Einblick in die Welt der Schule – und passte zugleich wunderbar zum Thema Lernen.

Auch der stellvertretende Bürgermeister Herr Schweitzer begrüßte die Schulanfängerinnen und Schulanfänger im Namen der Stadt. Dabei machte er deutlich, dass auch die Stadt Laichingen zum „Wir“ gehört. Der erste Schultag sei nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Eltern ein spannender Moment. Passend dazu nahm er den Buchstaben „L in den Mittelpunkt: L wie Lernen, L wie Lesen, aber vielleicht auch L wie lustig und sogar L wie Langeweile. Die Verbindung zum Löwen aus dem Theaterstück durfte dabei natürlich nicht fehlen. Als Willkommensgeschenk hatte die Stadt für jedes Kind Laugengebäck in Form eines „L“ mitgebracht. Verbunden mit den besten Wünschen für einen guten, spannenden und erfolgreichen Start ins Schulleben.

Musikalisch wurde die Einschulungsfeier von der Klasse 2a abgerundet. Mit dem Lied „Willkommen in der ersten Klasse“ hießen die Zweitklässler ihre neuen Mitschülerinnen und Mitschüler herzlich willkommen.

Zum Abschluss der jeweiligen Einschulungsfeier wurden noch die Klassenfotos aufgenommen. Da die Einschulungsfeier in zwei Durchgängen stattfand, hatten alle vier neuen Klassen ihren eigenen feierlichen Moment und konnten anschließend gemeinsam mit ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern für das Erinnerungsfoto posieren.

Im Anschluss an die Einschulungsfeier ging es für die Schulanfänger und ihre Familien zum Gottesdienst. Auch hier standen die Kinder und ihr Start in einen neuen Lebensabschnitt im Mittelpunkt. Mit zahlreichen Liedern wurden die kleinen und großen Besucher zum Mitsingen und Mitmachen eingeladen. Unterstützt wurde der Gottesdienst dabei von den Klassen 2c und 2d.

Ein besonderes Highlight war das Anspiel mit der Handpuppe Toni. Toni hatte keine Schultüte bekommen und konnte zunächst gar nicht verstehen, warum die Schultüte für die neuen Erstklässler so wichtig ist. Sie ist schließlich ein besonderes Geschenk zum Schulstart und ein Zeichen dafür, dass etwas Neues beginnt. Im weiteren Verlauf wurden verschiedene Geschenke gezeigt – darunter auch ein Schaf. Dieses führte zur Geschichte von Jesus und dem guten Hirten.

Ein Hirte hat die Aufgabe, auf seine Schafe aufzupassen und ihnen den richtigen Weg zu zeigen. Dabei wurde deutlich gemacht, dass Lehrerinnen und Lehrer zwar keine Hirten sind, den Kindern aber ebenfalls helfen, ihren Weg zu finden, sie begleiten und unterstützen.

Im Mittelpunkt der Andacht stand das biblische Gleichnis vom verlorenen Schaf: Von 100 Schafen geht eines verloren. Der Hirte lässt die anderen zurück und macht sich auf die Suche, bis er das eine verlorene Schaf wiederfindet. Die Freude darüber ist so groß, dass anschließend ein Fest gefeiert wird.

Diese Geschichte vermittelte den Erstklässlern eine wichtige Botschaft: Jeder Einzelne ist wertvoll und wichtig. Niemand soll verloren gehen oder vergessen werden. Die Kinder wurden daran erinnert, dass Jesus immer bei ihnen ist und man mit ihm reden kann – bis ans Ende aller Tage.

So endete ein ereignisreicher erster Schultag mit einer Botschaft, die sich wie ein roter Faden durch den ganzen Tag zog: Keiner muss seinen Weg allein gehen. Gemeinsam entdecken, lernen, lachen und füreinander da sein – das macht aus vielen Einzelnen ein „Wir“.

Für die vier neuen ersten Klassen beginnt nun eine aufregende Zeit mit neuen Freundschaften, ersten Buchstaben und Zahlen, vielen Fragen und zahlreichen kleinen und großen Abenteuern. Die prall gefüllten Schultüten sind dabei nur der Anfang.

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